Informationen zu Ihrem neuen Glasfaseranschluss

Die Deutsche Glasfaser baut in vielen Orten im Südwesten Deutschlands das „Breitbandnetz der Zukunft“.
Hier finden Sie nützliche und vom Netzbetreiber unabhängige und somit ungefilterte Informationen rund um den Glasfaseranschluss der DG.
Die Auflistung wird gepflegt und ergänzt. Schauen Sie daher öfter mal vorbei (letztes Update 24.10.2025).

Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, welche hier nicht behandelt werden oder wenn Sie uns auf nicht mehr gültige bzw. falsche Angaben aufmerksam machen wollen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.


Aktuelle Meldungen:

  • Oktober 2025: Nach aktuellem Stand sollen erste Ortsteile schrittweise an das Netz angebunden und in Betrieb genommen werden. Die vollständige Erschließung der Gemeinde ist derzeit bis Ende 2025 vorgesehen.
  • Oktober 2024: erste Inbetriebnahmen in Baumholder
  • September 2024: Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Namborn startet einen neuen Anlauf
  • April 2024: Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Namborn steht (wieder einmal) still
    Laut einem Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 6. April 2024 steht der Glasfaserausbau in der Gemeide Namborn aufgrund eines Korruptionsfalles im Bauamt derzeit still.
  • Juli 2023: Die Ausbauarbeiten werden fortgesetzt
  • Die Gemeindeverwaltung Namborn informiert die Bürger über das amtliche Nachrichtenblatt, Ausgabe 17/2023 vom 28. April 2023, dass die Ausbauarbeiten in der gesamten Gemeinde gestoppt wurden. Gründe hierfür sind mangelhafte Ausführung der Bauarbeiten, fehlende Ansprechpartner seitens der Baupartner sowie deren unzureichende Planungsarbeiten.

Nachfolgend benutzte Abkürzungen:

DG allgemein für Deutsche Glasfaser
DTS Deutsche Telefon Standard GmbH
HÜP Hausübergabepunkt: hier endet die von außen eingeführte Glasfaser im Gebäude, i.d.R. 1x pro Gebäude
GF-TA Glasfaser-Teilnehmerabschluss: das ist der Anschlusspunkt für den Glasfaserkunden, ausgehend vom Hausübergabepunkt, i.d.R. 1x pro Anschlussinhaber
Bei den Installationen werden offensichtlich mittlerweile Kombigeräte aus GF-TA und ONT verbaut. Dieses Kombigerät benötigt eine Stromversorgung.
ONT bzw. NT
(optischer) Netzterminator, hier das sog. „Glasfasermodem“
Es handelt sich hierbei um ein sog. aktives Gerät, welches eine Stromversorgung (Steckdose) benötigt.

Allgemeine Themen

Ob ein Glasfaseranschluss sinnvoll ist, hängt maßgeblich von der an Ihrem Standort verfügbaren Bandbreite und Ihrem tatsächlichen Nutzungsbedarf ab.

Für einen typischen Privathaushalt ist eine Internetanbindung mit 50/10 MBit/s in der Regel vollkommen ausreichend. Darüber lassen sich mehrere parallele Telefonate führen, im Internet surfen, E-Mails und Nachrichten versenden sowie Streamingdienste nutzen. Natürlich gibt es Situationen, in denen höhere Bandbreiten angenehm wären – diese treten im Alltag jedoch eher selten auf.
Zudem hängt die Geschwindigkeit beim Herunterladen großer Dateien nicht allein vom eigenen Anschluss ab, sondern auch davon, wie schnell der jeweilige Anbieter die Daten bereitstellen kann.

Auch für kleine bis mittlere Gewerbebetriebe genügt häufig eine Bandbreite von 50/10 MBit/s. Werden regelmäßig größere Datenmengen übertragen oder nutzen viele Mitarbeitende gleichzeitig das Internet, kann eine Anbindung mit 100/40 MBit/s sinnvoll sein.
Hat die telefonische Erreichbarkeit einen hohen Stellenwert oder existieren viele Nebenstellen, empfiehlt es sich, die Telefonie über einen separaten (DSL-)Anschluss zu realisieren.

Sind die genannten Bandbreiten bereits verfügbar und decken den täglichen Bedarf zuverlässig ab, besteht aus heutiger Sicht kein zwingender technischer Grund, auf einen Glasfaseranschluss zu wechseln.
Anders sieht es aus, wenn an einem Standort nur sehr geringe Bandbreiten (z. B. 16/2,4 MBit/s) erreichbar sind oder diese nicht stabil zur Verfügung stehen – hier ist Glasfaser oft die einzige sinnvolle Lösung.

Zu beachten ist außerdem: Mit dem Glasfaserausbau durch die Deutsche Glasfaser ist nicht damit zu rechnen, dass andere Anbieter eigene Glasfaserinfrastrukturen parallel errichten. Das Netz der Deutschen Glasfaser gilt zwar als offenes Netz, sodass sich andere Anbieter einmieten können. Ob und in welchem Umfang dies tatsächlich geschieht, bleibt jedoch abzuwarten.

Der Glasfaseranschluss wird häufig als „Breitbandanschluss der Zukunft“ beworben. Technisch hinkt man jedoch keineswegs hinterher, solange der bestehende Anschluss den eigenen Bedarf zuverlässig abdeckt.
Aussagen, wonach eine kurzfristige Abschaltung der Kupfernetze bevorstehe oder sich die Übertragungsraten über Kupfer zwangsläufig verschlechtern würden, dienen meist vertrieblichen Zwecken und haben derzeit keine belastbare Grundlage.

Wenn Sie einen Wechsel zu einem Glasfaseranschluss in Erwägung ziehen, empfiehlt sich vor Vertragsabschluss eine neutrale Beratung zu Tarifen, Leistungsmerkmalen, Kosten, technischem Aufwand sowie möglichen Alternativen oder Ergänzungen – insbesondere im gewerblichen Umfeld.

Gerne unterstützen wir Sie dabei mit einer unabhängigen Einschätzung.

Privatkunden wählen ihren Anschluss aus der Tarifgruppe DG home (DG basic 300, DG classic 400, DG premium 600 oder DG giga 1000).

Aktuell weist die Deutsche Glasfaser auf eine Aktion hin, bei der der Tarif DG giga 1000 in den ersten 12 Monaten getestet werden kann. Ein Wechsel in einen kleineren Tarif ist innerhalb dieses Zeitraums trotz laufender Mindestvertragslaufzeit möglich. Für den Tarifwechsel wird eine Gebühr von 10,00 Euro erhoben.

Gewerbekunden könnten aus technischer Sicht grundsätzlich ebenfalls einen Tarif aus der DG-home-Gruppe nutzen, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • der Leistungsumfang der enthaltenen Telefonie ausreichend ist oder ein alternativer VoIP-Anbieter genutzt wird
  • der Unternehmensstandort in einem Wohn- oder Mischgebiet liegt
  • das Unternehmensnetz nicht über IPv4 aus dem Internet erreichbar sein muss
    (z. B. für VPN-Zugriffe, Fernwartung, sicherheitstechnische Anlagen oder Smart-Home-Anwendungen)

Allerdings beschränkt die Deutsche Glasfaser die Nutzung der Privatkundentarife laut AGB (Punkt 5.4) ausdrücklich auf die rein private Nutzung, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

Für Gewerbekunden in Wohn- oder Mischgebieten ist daher regulär die höherpreisige Tarifgruppe DG professional vorgesehen.
Als wesentliche Mehrleistungen gegenüber den Privatkundentarifen sind insbesondere

  • ein zweiter Sprachkanal
  • sowie eine bessere Serviceverfügbarkeit mit zugesicherten Reaktions- und Wiederherstellungszeiten

zu nennen.

Gewerbekunden in ausgewiesenen Gewerbegebieten können in der Regel ausschließlich die Tarifgruppen DG small business oder DG business buchen. Dabei ist zu beachten, dass in diesen Tarifen keine Telefonie enthalten ist und diese separat beauftragt werden muss.

Unsere Empfehlung für Gewerbekunden
Für Unternehmen bieten wir über die NFON AG leistungsfähige und kostengünstige Telefoniedienste sowie Cloud-Telefonanlagen an.
Ergänzend setzen wir auf Telefonanlagen und Endgeräte der Firma Auerswald, die sich durch hohe Zuverlässigkeit, Flexibilität und eine lange Produktpflege auszeichnen. Je nach Anforderung kommen sowohl klassische TK-Systeme als auch moderne Soft- und IP-Telefonie-Lösungen zum Einsatz.
Sprechen Sie uns frühzeitig an – idealerweise bevor bestehende Verträge gekündigt und Rufnummern vorschnell zur Deutschen Glasfaser portiert werden.

Laut der Auffassung der Verbraucherzentralen beginnt die Vertragslaufzeit nicht mit der Freischaltung des Anschlusses, sondern bereits mit der Auftragsbestätigung.

Damit wären eventuelle Kündigungen bereits sehr viel früher möglich.

In den meisten Gebäuden wurde vom Hausanschluss der Telekom (APL – Abschlusspunkt Linientechnik) bis zur TAE-Dose, an der der DSL-Router angeschlossen ist, eine Fernmeldeleitung vom Typ J-Y(St)Y verlegt. Diese Leitungen verfügen über vier, acht oder mehr Adern, sind jedoch nicht für die Übertragung von Netzwerksignalen geeignet.

Der Anschluss eines Routers an einen Glasfaseranschluss erfolgt entweder

  • direkt per Glasfaserkabel oder
  • über ein Glasfasermodem (ONT), das das Glasfasersignal in ein Netzwerksignal umsetzt und per LAN-Kabel an den Router weitergibt.

Befindet sich zwischen APL und Router-Standort jedoch bereits ein LAN-Installationskabel (Cat.6 oder besser) in der Wand, kann dieses in vielen Fällen weiterverwendet werden. Zusätzliche Verlegearbeiten sind dann meist nicht erforderlich.
Lediglich die Kabelenden müssen fachgerecht auf geeignete Netzwerkdosen aufgelegt werden, sodass Glasfasermodem und Router über handelsübliche Netzwerkkabel verbunden werden können.

In einem Infobrief vom August 2022 an alle Haushalte informiert die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH darüber, dass der beauftragete Baupartner Geodesia das "Servicepaket Leitungsweg" nicht anbietet (bislang bestätigt für die Gemeinden: Namborn)
Das Paket umfasst die Arbeiten und das Material (Kabelkanäle, Leerrohre) um die Glasfaserleitung im Gebäude vom HÜP zum GF-TA verlegen zu können. Die zu überwindende Strecke darf bei einem Einfamilienhaus 20 Meter nicht überschreiten, bei Mehrfamilienhäusern liegt diese Grenze bei 30 Meter.

Wir bieten Ihnen das geeignete Material sowie im Bedarfsfall auch die Dienstleistung, diesen Leitungsweg vorzubereiten.

Die Deutsche Glasfaser (DG) macht für den Leitungsweg zwischen dem HÜP (Hausübergabepunkt) und der GF-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose) klare technische Vorgaben:

  • Verwendung innen glatter Kabelrohre mit einem Mindest-Innendurchmesser von 10 mm (z. B. M16)
  • Keine Rohrbögen im Leitungsweg
  • Der minimale Biegeradius von 60 mm darf an keiner Stelle unterschritten werden

Nach mündlicher Auskunft der Deutschen Glasfaser sind alternativ auch Kabelkanäle zur Vorbereitung des Leitungswegs zulässig.

Unsere Empfehlungen aus der Praxis
Bei der Verwendung von Kabelrohren empfehlen wir grundsätzlich die Größe M20. Diese lassen sich mit passenden Clips sauber an Wand oder Decke befestigen.
Mit geeigneten Rohrbögen kann der erforderliche minimale Biegeradius eingehalten werden. Eine freie Verlegung des empfindlichen Glasfaserkabels in Ecken ist hingegen – je nach Umgebung – eher ungünstig und sollte vermieden werden.

Kabelkanäle sollten eine Mindestbreite von 30 mm aufweisen, da bei schmaleren Kanälen der erforderliche Biegeradius häufig unterschritten wird.
Beschränkt sich die Verlegung auf eine gerade Wand, sind Kanäle mit einer Höhe von 15 mm in der Regel ausreichend.
Bei Verlegungen über Raumecken hinweg sollte die Kanalhöhe jedoch mindestens 30 mm betragen, um den Biegeradius sicher einzuhalten.

Material und Ausblick
Bei uns erhalten Sie Kabelrohre inklusive passender Befestigungsclips sowie Kabelkanäle deutscher Markenhersteller.
Darüber hinaus arbeiten wir derzeit an einem Einzugsverfahren für Glasfaserkabel in Kabelrohren mit Rohrbögen. Ergänzend testen wir spezielle Leerrohre für die Unterputz-Verlegung.

Nein, das ist nicht zwingend erforderlich.
Der GF-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose) und das ONT (Glasfasermodem) können auch in unmittelbarer Nähe zum HÜP installiert werden, zum Beispiel im Hausanschlussraum oder Keller.

Befindet sich der Router nicht in unmittelbarer Nähe, erfolgt die Verbindung zwischen ONT und Router über ein Netzwerkkabel (Cat.6 oder besser). Dieses ist deutlich robuster, einfacher zu verlegen und erlaubt Kabellängen von bis zu 100 Metern, ohne dass daraus technische Nachteile entstehen.

Kann der Router weder in der Nähe des GF-TA aufgestellt noch der GF-TA bis zum gewünschten Routerstandort geführt werden, ist der dauerhafte Betrieb eines Glasfasermodems (ONT) erforderlich. Dies stellt jedoch keinen Nachteil dar und ist ein übliches Szenario.

Einfamilienhaus vs. Mehrfamilienhaus
Diese Anschlussvariante eignet sich in der Regel gut für Einfamilienhäuser.
In Mehrfamilien- oder Mietshäusern sollte der jeweilige GF-TA ausschließlich für den jeweiligen Anschlussinhaber zugänglich sein. Ist dies beispielsweise durch separate, abschließbare Kellerräume gewährleistet, kann auch hier problemlos so verfahren werden.

Aktuelle Gerätevariante: Kombigerät aus GF-TA und ONT
Inzwischen werden häufig Kombigeräte aus GF-TA und integriertem ONT eingesetzt (siehe Abbildung rechts).
Von den insgesamt vier ankommenden Fasern werden dabei in der Regel zwei aufgelegt:

  • die erste Faser (meist rot) ist mit dem integrierten ONT verbunden
  • die zweite Faser (meist grün) führt zur separaten Glasfaserbuchse

Standardmäßig wird das integrierte ONT aktiviert, sodass der Router per Kupfer-Netzwerkkabel angebunden wird.
Aus Gründen der Flexibilität bei der Routerwahl sowie für einen späteren Routertausch empfehlen wir, diese Anschlussart beizubehalten.

Soll ein Router mit integriertem Glasfasermodem genutzt oder später getauscht werden, muss der jeweilige Anbieter mit einbezogen werden.

Die Deutsche Glasfaser hat angekündigt, im Zuge des Netzausbaus auch Leerrohre bis an Gebäude heranzuführen, deren Eigentümer keinen Vertrag für einen Glasfaseranschluss abgeschlossen haben.

Hintergrund ist der vergleichsweise geringe Mehraufwand, wenn diese Arbeiten ohnehin im Rahmen der aktuellen Ausbauphase stattfinden. Entscheidet sich ein Eigentümer zu einem späteren Zeitpunkt doch noch für einen Glasfaseranschluss, kann dieser mit deutlich weniger Aufwand realisiert werden, da die grundlegende Infrastruktur bereits vorhanden ist.

Rechtliche Grundlage
Nach § 134 Telekommunikationsgesetz (TKG) sind Grundstückseigentümer verpflichtet, die Verlegung von Telekommunikations- bzw. Versorgungsleitungen zu dulden.
Dies schließt auch ein, dass ein Grundstück vorübergehend befahren oder betreten werden darf, wenn dies erforderlich ist, um eine Versorgungsleitung zu einem benachbarten Grundstück zu führen.

Schäden und Wiederherstellung
Eventuelle Schäden, die im Zuge der Verlegung entstehen, sind dem Leitungseigentümer bzw. Netzbetreiber anzuzeigen.
Dieser ist verpflichtet, die entstandenen Beeinträchtigungen auf eigene Kosten fachgerecht zu beseitigen.

Router

Nein.
Seit 2016 gilt in Deutschland die sogenannte Routerfreiheit. Diese erlaubt es Anschlussinhabern, selbst zu entscheiden, ob sie einen Router vom Anbieter mieten oder ein eigenes Gerät einsetzen möchten.

Anbieter weisen in diesem Zusammenhang häufig darauf hin, dass bei der Nutzung eines eigenen Routers der Support eingeschränkt sein kann. In der Praxis betrifft dies meist nur den Router selbst – der Anschluss als solcher muss weiterhin vollständig unterstützt werden.

Mietrouter vs. eigener Router
Viele Mietrouter werden vom Anbieter mit einer angepassten Firmware ausgeliefert. Dadurch können bestimmte Konfigurationsmöglichkeiten teilweise eingeschränkt sein oder sogar ganz fehlen. Zudem stehen Firmware-Updates unter Umständen verzögert zur Verfügung.

Ein Vorteil von Mietroutern ist die automatische Inbetriebnahme (Autoprovisionierung): Das Gerät bezieht die erforderlichen Einstellungen selbstständig vom Anbieter und ist schnell einsatzbereit.
Wird jedoch eine eigene Telefonanlage eingesetzt, kann diese Autoprovisionierung – insbesondere in Verbindung mit FRITZ!Boxen – die Telefoniefunktionen der Anlage einschränken oder stören.

Darüber hinaus haben Anbieter bei Mietgeräten häufig die Möglichkeit, remote auf den Router zuzugreifen, ohne dass hierfür eine explizite Freigabe durch den Anschlussinhaber erforderlich ist.

Unsere Empfehlung
Im gewerblichen Umfeld empfehlen wir grundsätzlich den Einsatz eines eigenen Routers – selbst dann, wenn es sich um das gleiche Modell handelt, das auch als Mietgerät angeboten wird.
Dies bietet mehr Kontrolle über Konfiguration, Updates und Fernzugriffe.

Achten Sie bei der Anschlussbestellung unbedingt darauf, die Option „kundeneigener Router“ auszuwählen.

Wichtiger Hinweis zur Deutschen Glasfaser
Bei der Deutschen Glasfaser ist in der Routeroption „Premium-Router“ (alte Bezeichnung) bzw. „FRITZ!Box“ (neue Bezeichnung) automatisch die Telefonoption „Komfortanschluss“ enthalten. Diese ist einzeln für 3,00 € pro Monat buchbar.

Beziehen Sie diesen Punkt unbedingt in den Kostenvergleich zwischen Mietrouter und dem Kauf eines eigenen Geräts mit ein.

Möglicherweise.
Ob ein bestehender Router weiter genutzt werden kann, hängt von zwei wesentlichen Voraussetzungen ab:

  • Der Router muss die Internetverbindung über eine Ethernet- bzw. WAN-Schnittstelle aufbauen können.
  • Er muss technisch für die am Glasfaseranschluss bereitgestellte Bandbreite ausgelegt sein.

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, ist der Einsatz des vorhandenen Routers nicht sinnvoll oder führt zu Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Stabilität.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Gerät geeignet ist, sprechen Sie uns gerne an – wir prüfen dies für Sie.

Achten Sie bei der Anschlussbestellung in dem Fall darauf, die Option „kundeneigener Router“ auszuwählen.

Wichtiger Hinweis zur Deutschen Glasfaser
Bei der Deutschen Glasfaser ist in der Routeroption „Premium-Router“ (alte Bezeichnung) bzw. „FRITZ!Box“ (neue Bezeichnung) automatisch die Telefonoption „Komfortanschluss“ enthalten. Diese ist einzeln für 3,00 € pro Monat buchbar.

Berücksichtigen Sie diesen Punkt bitte beim Kostenvergleich zwischen Mietrouter und dem Kauf eines eigenen Geräts.

DG hat neben ihren eigenen Geräten auch FRITZ!Boxen im Programm.

Bei den FRITZ!Boxen eignen sich je nach gewünschtem Funktionsumfang nachfolgende Modelle grundsätzlich für den Betrieb am Glasfasernetz. Detailinformationen zu einigen ausgewählten Modellen erhalten Sie in dieser Übersicht.

  • DSL-Modelle: 5690 Pro, 7690, 7590, 7590 AX, 7530, 7530 AX
  • Mobilfunk-Modelle: 6890 LTE
  • Kabel-Modelle: 6690 Cable, 6660 Cable, 6591 Cable
  • Glasfaser-Modelle: 5690, 5590 Fiber, 5530 Fiber
  • Ethernet-Modelle: 4690, 4060, 4050, 4040

Weiterhin sind alle Router einsetzbar, die einen Ethernet-WAN-Port haben und einen Routingdurchsatz entsprechend der gewählten Bandbreite haben.

Durch die neuen Kombigeräte aus GF-TA und ONT ist man hinsichtlich der Schnittstelle zwischen Router und GF-TA flexibel.

Bitte achen Sie bei der Anschlussbestellung auf jeden Fall darauf, dass Sie die Option "kundeneigener Router" auswählen.

Ja.

Für Router mit integriertem Glasfasermodem – wie die FRITZ!Box 5530 Fiber und FRITZ!Box 5590 Fiber – stehen entsprechende Einrichtungsanleitungen zur Verfügung.
Auch die neuere FRITZ!Box 5690 sowie die FRITZ!Box 5690 Pro sind einsetzbar.

Wichtiger Unterschied zu DSL-Anschlüssen
Ein Routerwechsel ist an einem Glasfaseranschluss deutlich aufwendiger als bei DSL.
Die Authentifizierung erfolgt nicht über Benutzername und Kennwort, sondern über die Modem-ID des direkt an die Glasfaser angeschlossenen Geräts. Diese Modem-ID ist eindeutig, am ONT bzw. am Glasfaserrouter aufgedruckt und wird beim Anbieter bei der Erstinbetriebnahme hinterlegt.

Soll das Gerät später gewechselt werden, ist zwingend Kontakt mit der technischen Hotline des Anbieters erforderlich. Dabei muss die bisher hinterlegte Modem-ID gelöscht und der Anschluss mit der neuen Modem-ID erneut aktiviert werden.
Der hierfür notwendige Aktivierungscode kann im Kundencenter der Deutschen Glasfaser abgerufen werden.

Unsere Empfehlung zur Anschlussart
Bei Bandbreiten bis 1 Gbit/s (1.000 Mbit/s) entstehen keinerlei Nachteile, wenn der Router über ein Netzwerkkabel (Kupfer) an ein externes Glasfasermodem (ONT) angeschlossen wird, anstatt direkt an die Glasfaser.

Um bei der Routerwahl flexibel zu bleiben und einen späteren Routertausch möglichst unkompliziert zu gestalten, empfehlen wir daher, den Router per LAN-Kabel am ONT zu betreiben.

Internetanbindung

Ob ein externer Zugriff auf Router oder internes Netzwerk möglich ist, hängt vom gewählten Tarif ab.

Tarifgruppen „DG home“ und „DG professional“
Ein Zugriff von außen ist über IPv6 möglich.
Über IPv4 ist der Zugriff hingegen nicht möglich, da diese Tarife keine öffentliche IPv4-Adresse bereitstellen.

Da sich die zugewiesene IPv6-Adresse ändern kann, empfehlen wir für den externen Zugriff die Nutzung eines DynDNS-Dienstes, der IPv6 unterstützt.

Tarifgruppen „DG small business“ und „DG business“
In diesen Tarifen ist der externe Zugriff sowohl über IPv4 als auch über IPv6 möglich. Damit eignen sie sich besonders für Anwendungen wie VPN-Zugriffe, Fernwartung oder den Betrieb eigener Dienste.

Ob eine feste, öffentliche IPv4-Adresse verfügbar ist, hängt vom gewählten Tarif ab.

Tarifgruppen „DG home“ und „DG professional“
Nein. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist es in diesen Tarifen nicht möglich, eine feste öffentliche IPv4-Adresse zu erhalten.

Zwar wird eine IPv6-Adresse bereitgestellt, diese ist jedoch nur bedingt stabil. Sie setzt sich in der Regel aus einem vom Anbieter vergebenen Prefix und einem vom Router generierten Suffix (häufig abgeleitet von der MAC-Adresse) zusammen.
Ändert der Anbieter das Prefix oder wird der Router getauscht, ändert sich auch die IPv6-Adresse.

Für Anwendungen, die eine feste Erreichbarkeit erfordern, empfehlen wir daher die Nutzung eines DynDNS-Dienstes, der IPv6 unterstützt.

Tarifgruppen „DG small business“ und „DG business“
In diesen Tarifen sind feste, öffentliche IPv4-Adressen Bestandteil des Leistungsumfangs.
Sie eignen sich daher besonders für VPN-Zugriffe, Fernwartung oder den Betrieb eigener Serverdienste.

WLAN

Kurz gesagt: Nein – zumindest nicht automatisch.
Die Qualität der WLAN-Abdeckung hat nichts mit der Bandbreite oder der Art des Internetanschlusses zu tun. Ob DSL oder Glasfaser: Die WLAN-Ausleuchtung im Gebäude bleibt davon unberührt.

Entscheidend für die WLAN-Qualität sind vielmehr

  • der Standort des sendenden Geräts (in der Regel der Router),
  • die Verteilung über Access Points oder Repeater
  • sowie die baulichen Gegebenheiten wie Wände, Decken oder Stahlbeton, die Funksignale unterschiedlich stark dämpfen.

Der Einsatz zusätzlicher Technik „auf Verdacht“ führt in der Praxis häufig nur zu suboptimalen Ergebnissen.
Eine Rolle spielt natürlich auch der technische Stand des Routers: Ein aktuelles Gerät mit moderner WLAN-Technik kann den Empfangsbereich und die erreichbaren Datenraten durchaus verbessern – ersetzt jedoch keine saubere Planung.

Um festzustellen, ob an den gewünschten Stellen tatsächlich ausreichend Signalstärke vorhanden ist, führen wir professionelle WLAN-Messungen durch und beraten Sie bei Bedarf zu den sinnvollsten Maßnahmen zur Verbesserung der WLAN-Abdeckung.

Telefonie

Die Anzahl der gleichzeitig möglichen Telefongespräche hängt vom gewählten Tarif und der gebuchten Telefonoption ab.

Privatkundentarife „DG home“ (DG basic 300, DG classic 400, DG premium 600, DG giga 1000)
In diesen Tarifen ist standardmäßig ein Sprachkanal enthalten, es kann also ein Gespräch gleichzeitig geführt werden.
Bei höherem Bedarf stehen die Telefonoptionen „Zweite Telefonleitung“ und „Komfortanschluss“ zur Verfügung (siehe Abschnitt „Zweite Telefonleitung vs. Komfortanschluss“).

Geschäftskundentarif „DG professional“
In der Tarifgruppe DG professional sind standardmäßig zwei Sprachkanäle enthalten, sodass zwei gleichzeitige Gespräche möglich sind.
Voraussetzung ist der Einsatz eines geeigneten Routers.
Eine Erweiterung der Anzahl der Sprachkanäle ist in diesem Tarif nicht vorgesehen.

Tarifgruppen „DG small business“ und „DG business“
In diesen Tarifen ist keine Telefonie enthalten.
Optional kann ein Durchwahlanschluss (SIP-Trunk) mit einer frei wählbaren Anzahl an Sprachkanälen hinzugebucht werden. Diese Variante eignet sich insbesondere für Unternehmen mit mehreren Nebenstellen oder höherem Telefonaufkommen.

Unsere Empfehlung für Gewerbekunden
Für Geschäftskunden bieten wir über die NFON AG leistungsfähige und kostengünstige Telefonielösungen und SIP-Trunks an.
Sprechen Sie uns vor Kündigung bestehender Verträge und insbesondere vor der Rufnummernportierung zur Deutschen Glasfaser an – so lassen sich unnötige Einschränkungen vermeiden.

Ja.
Die Mitnahme mehrerer Einzelrufnummern ist grundsätzlich möglich. Umfang und Einschränkungen hängen jedoch vom gewählten Tarif ab.

Tarifgruppe „DG home“
In den DG-home-Tarifen können bis zu 10 Rufnummern übernommen werden.
Ab der dritten Rufnummer ist dabei zwingend die Routeroption „AVM FRITZ!Box“ oder „kundeneigener Router“ zu wählen. Zusätzlich fallen einmalige Kosten von 1,99 € inkl. MwSt. pro Rufnummer an.

Zu beachten ist:
In dieser Tarifgruppe ist standardmäßig nur ein Sprachkanal enthalten. Das bedeutet, dass immer nur ein Gespräch gleichzeitig geführt werden kann – unabhängig davon, wie viele Rufnummern vorhanden sind.
Für die parallele Nutzung mehrerer Rufnummern ist daher entweder die Telefonoption „Zweite Telefonleitung“ oder „Komfortanschluss“ erforderlich (siehe Abschnitt „Zweite Telefonleitung vs. Komfortanschluss“).

Tarifgruppe „DG professional“
Auch hier können bis zu 10 Rufnummern übernommen werden.
Ab der vierten Rufnummer fallen einmalige Kosten von 1,67 € zzgl. MwSt. pro Rufnummer an.

Im Unterschied zu den DG-home-Tarifen sind in DG professional bereits zwei Sprachkanäle enthalten, sodass zwei gleichzeitige Gespräche möglich sind.

Wichtiger Vergleich zu bestehenden DSL-Anschlüssen
Bei vielen aktuellen DSL-Anschlüssen (z. B. bei der Telekom) sind zwei Sprachkanäle bereits standardmäßig enthalten.
Dabei besteht keine feste Bindung zwischen Rufnummer und Sprachkanal, was im Alltag häufig mehr Flexibilität bietet als bei den Glasfasertarifen.

Beide Optionen erweitern die Telefoniefunktionen, unterscheiden sich jedoch deutlich im Funktionsumfang und im technischen Verhalten.

Zweite Telefonleitung
Bei der Standard-Telefonie – ebenso wie bei der Option „Zweite Telefonleitung“ – sind Rufnummern fest einer Telefonleitung (Sprachkanal) zugeordnet.

Ist eine Leitung mit der zugehörigen Rufnummer belegt, sind keine weiteren Gespräche über diese Leitung möglich.
Das bedeutet konkret:

  • Keine zwei gleichzeitigen Gespräche unter derselben Rufnummer
  • Gilt für eingehende und ausgehende Gespräche
  • Keine Leistungsmerkmale wie Anklopfen, Makeln oder Konferenzschaltungen

Die Option „Zweite Telefonleitung“ beinhaltet eine zusätzliche Rufnummer und kann für 1,99 € inkl. MwSt. pro Monat hinzugebucht werden.
Sie ist nicht mit dem Komfortanschluss kombinierbar und laut Preisliste (Stand 4. Juli 2023) nur bei Auswahl „kundeneigener Router“ buchbar.

Komfortanschluss
Der Komfortanschluss bietet ebenfalls einen zweiten Sprachkanal, hebt jedoch die feste Bindung zwischen Rufnummer und Telefonleitung auf.

Zusätzlich stehen wichtige Leistungsmerkmale zur Verfügung:

  • Anklopfen
  • Makeln
  • Dreierkonferenz

Technisch entspricht diese Variante weitgehend der Telefonie, wie sie von klassischen DSL-Anschlüssen (z. B. Telekom) bekannt ist.

Der Komfortanschluss kann bei „kundeneigenem Router“ für 3,00 € inkl. MwSt. pro Monat hinzugebucht werden.
Im aktuellen Auftragsformular ist diese Option jedoch nicht separat auswählbar.

Bei der Routeroption „AVM FRITZ!Box“ (Mietrouter) ist der Komfortanschluss bereits im Preis enthalten.

Unsere Einschätzung
In den meisten Fällen ist bei erweitertem Telefoniebedarf der Komfortanschluss die deutlich sinnvollere Wahl, da er mehr Flexibilität bietet und dem gewohnten Funktionsumfang klassischer Telefonanschlüsse entspricht.

Eingeschränkt.
Rufnummern aus Anlagenanschlüssen bzw. SIP-Trunks können nicht auf die klassischen Telefonieoptionen der Deutschen Glasfaser übertragen werden.

Eine Portierung ist ausschließlich auf die optional buchbaren Telefonieverträge der Deutschen Glasfaser möglich, die nur in den Tarifgruppen „DG small business“ und „DG business“ zur Verfügung stehen.

In den Tarifgruppen „DG home“ und „DG professional“ sind Durchwahlanschlüsse (DDI) bzw. SIP-Trunks nicht vorgesehen. Eine Übernahme von Rufnummern aus bestehenden Anlagenanschlüssen ist hier daher nicht möglich.

Unsere Empfehlung für Gewerbekunden
Für Unternehmen bieten wir über die NFON AG leistungsfähige und kostengünstige Alternativen zu klassischen SIP-Trunks und Anlagenanschlüssen an.

Sprechen Sie uns unbedingt vor der Kündigung bestehender Verträge und insbesondere vor einer geplanten Rufnummernportierung zur Deutschen Glasfaser an. So lassen sich unnötige Einschränkungen und kostspielige Fehlentscheidungen vermeiden.

Nein.
Eine Portierung der Rufnummern zur Deutschen Glasfaser ist nicht zwingend erforderlich.

Gerade für Gewerbebetriebe, die mehr als zwei Sprachkanäle nutzen oder künftig nutzen möchten, ist es häufig sinnvoller, die Rufnummern zu einem alternativen VoIP-Anbieter zu portieren oder dort zu belassen.

In den Tarifgruppen „DG small business“ und „DG business“ ist Telefonie bei der Deutschen Glasfaser grundsätzlich optional und muss nicht genutzt werden.

Unsere Empfehlung für Gewerbekunden
Als Partner der NFON AG bieten wir individuell abgestimmte und flexible SIP-Trunk-Lösungen, die sich exakt an Ihren Bedarf anpassen lassen – sowohl hinsichtlich der Anzahl der Sprachkanäle als auch der Rufnummernstruktur.

Auf Wunsch liefern wir zusätzlich eine passende Business-VoIP-Telefonanlage.
Auch für Unternehmen, die eine ortsunabhängige Cloud-Telefonanlage bevorzugen, stehen geeignete Lösungen zur Verfügung.

Gerne beraten wir Sie zu der für Sie sinnvollsten Kombination aus Glasfaseranschluss und Telefonielösung.

Grundsätzlich ja – mit Einschränkungen.
Ist die Deutsche Glasfaser (DG) nicht nur Internet-, sondern auch Telefonieanbieter, kann es bei der Anbindung bestehender IP-Telefonanlagen zu Kompatibilitätsproblemen kommen.

Nach Berichten aus der Praxis und von Brancheninsidern entfernt sich die DG in Teilen von gängigen Standards. So ist beispielsweise bekannt, dass mit Telefonanlagen des Herstellers Yeastar keine stabile oder funktionierende Anbindung an die DG-Telefonie hergestellt werden konnte.

Erforderliche SIP-Zugangsdaten
Für den Betrieb einer eigenen IP-Telefonanlage an der DG-Telefonie werden die vollständigen SIP-Zugangsdaten benötigt. Dazu gehören:

  • Registrar: dg.voip.dg-w.de
  • Authentifizierungs-ID: SIP_USERNAME (laut Schreiben der DG)
  • Benutzername: Rufnummer inkl. Vorwahl
  • SIP-Kennwort: SIP_PASSWORD (laut Schreiben der DG)

Wird ein Router der Deutschen Glasfaser eingesetzt, erfolgt die Bereitstellung der SIP-Zugangsdaten in der Regel automatisch per Provisionierung. In diesem Fall stellt die DG das SIP-Kennwort häufig nicht automatisch zur Verfügung.
Während Authentifizierungs-ID und Rufnummern im Kundencenter einsehbar sind, muss das SIP-Kennwort gegebenenfalls explizit bei der DG angefragt werden. In der Praxis gilt dieses Kennwort meist für alle Rufnummern eines Anschlusses.

Unsere Empfehlung für Gewerbekunden
Für Unternehmen empfehlen wir, Telefonie und Internet sauber voneinander zu trennen.
Über die NFON AG bieten wir leistungsfähige und kostengünstige Alternativen zur Telefonie über die Deutsche Glasfaser an, die zuverlässig mit bestehenden IP-Telefonanlagen zusammenarbeiten.

Sprechen Sie uns unbedingt vor Kündigung bestehender Verträge und insbesondere vor einer Rufnummernportierung zur Deutschen Glasfaser an. So lassen sich technische Probleme und unnötige Einschränkungen vermeiden.


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