Derzeit ist bei zentralen Hardware-Komponenten eine deutlich erhöhte Preisvolatilität zu beobachten. Neben Prozessoren sind insbesondere auch Arbeitsspeicher (DDR4 und DDR5) sowie Festplatten und SSDs von teils spürbaren Preissteigerungen betroffen. Entgegen früherer Marktzyklen sinken die Preise älterer Technologien aktuell nicht, sondern steigen teilweise aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit und anhaltender Nachfrage.
Ursachen hierfür sind unter anderem veränderte Produktionsschwerpunkte der Hersteller, gestiegene Kosten in der Halbleiterfertigung sowie eine starke Nachfrage aus dem Server-, Rechenzentrums- und KI-Umfeld. Diese Faktoren wirken sich inzwischen auch auf klassische Business- und Arbeitsplatzsysteme aus.
Aus diesem Grund können sich Preise für Hardware kurzfristig ändern, auch bei technisch unveränderten Produkten. Wir empfehlen, geplante Beschaffungen zeitnah zu prüfen und Angebote möglichst kurzfristig umzusetzen, um unnötige Preisrisiken zu vermeiden.
